Obwohl Judas Iskariot ein Jünger Jesu war, war sein Herz eher auf materiellen Reichtum als auf das Himmelreich gerichtet. Er vergriff sich an dem ihm anvertrauten Geldbeutel und tadelte sogar Maria, weil sie teures Salböl in Vorbereitung auf das Begräbnis Jesu benutzte. Wie die Geschichte von David und Ahitofel als prophetischer Schatten diente, verkaufte Judas Jesus für dreißig Silberlinge und erfüllte letztendlich die Prophezeiung seines eigenen Untergangs, indem er sich erhängte.
Wie Judas Iskariot von dem ihm anvertrauten Geldbeutel verführt wurde, müssen auch wir wachsam sein gegenüber Satans Versuchungen, die oft aus unserer unmittelbaren Umgebung stammen. Wir müssen unseren Glauben durch gnadenreiche Worte und Taten ausleben. Diejenigen, die treu dem Pfad ins Himmelreich folgen, auf dem wir von Christus Ahnsahnghong und Gottmutter geführt werden, werden Gott verherrlichen und im Himmelreich ewige Herrlichkeit genießen.
Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum werden wir auch nichts hinausbringen … Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen. 1. Timotheus 6,7-10
Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht. Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. Markus 14,20-21
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